Rotes Licht, Die Sonne, Infrarot – Der Gesundheitsbooster

Infrarot ist eine Wundertüte an positiven Effekten für den Körper und die Mitochondrien.

Im Wesentlichen zündet rotes und nahes Infrarotlicht den Motor der Zelle und treibt die ATP-Produktion in den Mitochondrien an. Und da alles von der Energie der Zellen abhängt, die von den Mitochondrien geliefert werden, sind Rotlicht – und Nahinfrarot – Lichttherapie mit einer Reihe erstaunlicher Vorteile verbunden:

*Anti – Aging – Effekte in der Haut (Verbesserung der Kollagensynthese, Produktion und Elastinproduktion für jugendliche Haut und drastische Verringerung der Cellulite)

*Entzündungshemmung

*verbesserter Fettabbau

*Die körperliche Leistungsfähigkeit und die Muskelregeneration steigern

*Steigern von Testosteron

*Beschleunigung der Wundheilung

*Neurogenese im menschlichen Gehirn anregen, Synapsen stärken, Wachstum von Gehirnzellen fördern

*Verhindern, dass die kognitiven Fähigkeiten abnehmen.

*Verringerung des Taillenumfangs und Freisetzung von Fett aus den Zellen, damit es wieder verbrannt werden kann

*Verbesserung der Fruchtbarkeit

*gesundes Zahnfleisch

*Verbesserung der Verfügbarkeit und Vermehrung von Stammzellen

*Verbesserung der Drüsengesundheit von der Schilddrüse zum Lymphsystem

*Schönere Haut für Patienten mit Akne, Rosazea, Ekzem, Psoriasis

*Verbesserung der Augengesundheit

*Kampf gegen chronische Müdigkeit

*Falten, Linien und Venen auf der Hautoberfläche entfernen

*Schmerzlinderung

Haare sind das Thema bei den Damen und den Herren. Sie werden weniger, fallen aus oder sind nicht mehr so stark: Infrarot hilft wieder Haare wachsen zu lassen, gesunde Haare. Renommierte Schönheitskliniken bieten das an! Infrarot wirkt auch bei Cellulite.

Diese Liste mag zu gut erscheinen, um wahr zu sein. Wie kann Licht für so viele verschiedene Arten von Bedingungen von Nutzen sein?

Warum hat Infrarotlicht eine so große Wirkung, ganz einfach: Die Gesundheit jedes Organs und jeder Körperzelle hängt von der Energie ab, die die Mitochondrien in diesen Zellen produzieren. Da die NIR-Lichttherapie zur Verbesserung der Mitochondrien-Energieproduktion und Mitochondrien-Funktion in praktisch allen Zelltypen des Körpers beitragen kann, kann sie die zellulären Prozesse und die Zellgesundheit potenziell fast aller Zelltypen im Körper verbessern.

Im Wesentlichen lautet das Grundprinzip: Auf welche Zellen auch immer Infrarotlicht scheint – ob auf Muskel, Haut, Drüse oder Gehirn – diese Zellen funktionieren besser, wenn die Mitochondrien in diesen Zellen mehr Energie produzieren.

Im Kern geht es darum, dass Rotlicht und Nahinfrarot-Lichttherapie dazu beitragen, dass Mitochondrien mehr Energie produzieren, Entzündungen abbauen und das Zellabwehrsystem aufbauen, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Wie oben in der Liste der Faktoren, von denen bekannt ist, dass sie von Rot- / NIR-Licht beeinflusst werden, erwähnt, gibt es auch viele andere Wirkmechanismen der Rot- und Nahinfrarot-Lichttherapie, die die Forscher immer noch aufklären. Es ist wahrscheinlich, dass andere Wirkungen auf spezifische Verbindungen (z. B. BDNF, cAMP, Stickstoffmonoxid usw.), auf Stammzellen, auf Hormone, DNA-Reparatur oder einige andere spezifische Auswirkungen auf die Genexpression bei der Vermittlung vieler positiver Effekte der Rot / NIR-Lichttherapie eine Rolles spielen. Die Wahrheit ist, dass es möglich ist, endlos komplex und differenziert über die verschiedenen molekularen und biochemischen Pfade zu reden.

Während der Nahinfrarot-Phototherapie bewirkt die Absorption von roten oder nahen Infrarotphotonen durch COX (Cytochrom-c-Oxidase) in der mitochondrialen Atmungskette sekundäre molekulare und zelluläre Ereignisse, einschließlich der Aktivierung von Second-Messenger-Wegen, Änderungen der NO-Spiegel und der Produktion von Wachstumsfaktoren.

Stopp, also nochmal ganz langsam: Nahinfrarot sorgt für den Abtransport von NO aus den Mitochondrien. Mitochondrien, die vor einer Bestrahlung mit Infrarot nur eine eingeschränke Kapazität hatten, haben nach der Bestrahlung wieder normale Kapazität.

NILT (Nahinfrarotlichttherapie) führt zur Verringerung der Reizüberflutung, zur Erzeugung neurotropher Faktoren, zur Modulation von ROS, zur genetischen Transkription von schützenden oder wachstumsfördernden Eigenschaften und zur Freisetzung zahlreicher Wachstumsfaktoren für Neuronen und andere Zellen. Nahes Infrarot scheint eine Kaskade subzellulärer Ereignisse auszulösen, die sofortige, verzögerte und anhaltend vorteilhafte Veränderungen in dem verletzten Neuron oder einer anderen Zelle bewirken können.

Wie kann man sich das vorstellen? Die Mitochondrien scheinen wie „geschmiert zu laufen“, wenn sie Infrarotlicht bekommen.

Infrarotlicht ändert die Viskosität von Wasser. Wasser nimmt die Energie der Infrarotstrahlung auch auf und die Moleküle gleiten besser aneinander. Für die Mitochondrien bedeutet das, dass die ATP Synthase Pumpe besser funktioniert und damit die ATP Erzeugung erleichtert. Eben, wie geschmiert.

Welches Infrarot braucht es dafür und wie wende ich es an?

Infrarot im Wellenlängenbereich 780-940 nm, also NIR-A. Dieser Wellenlängenbereich dringt am tiefsten ein, bis zu 5 cm. Die in der ATP Produktion entscheidende Cytochrom-C-Oxidase spricht auf eine Infrarot der Wellenlänge von 800 nm bis 850 nm an. Also Infrarotlicht verbessert die Nutzung von Sauerstoff und erhöht die ATP Produktion.

Die Infrarotlampe wirkt am besten in einem Abstand bis zu 30 cm, wenn möglich auch darunter. Also die Infrarotlampe rausgeholt und loslegen!

Das ist Biologie und Biologie braucht Zeit: etwas dabeibleiben ist schon notwendig aber nach 14 Tagen lassen sich die ersten Effekte beobachten

Eine von sehr vielen Studien zu diesem Thema

(Peter Oeser)

(Quelle:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4552256/